Freitag, 23. Dezember 2016

Frohe Weihnachten...


Hand schmiegt sich an Hand in engem Kreise und das alte Lied von Gott und Christ bebt durch Seelen und verkündet leise, dass die kleinste Welt die größte ist...Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Wir wünschen allen Kunden ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Stunden im Kreise Eurer Lieben. Wir danken für ein wunderbares Jahr und für Eure Treue. Wir wünschen ein frohes und gesundes neues Jahr 2017 und sind ganz bald mit neuen Entwürfen zurück. 



Mittwoch, 7. Dezember 2016

DIE WEIHNACHTSMAUS...


Die Weihnachtsmaus ist sonderbar, sogar für die Gelehrten., denn einmal nur im ganzen Jahr entdeckt man ihre Fährten. Mit Fallen und mit Rattengift kann man die Maus nicht fangen. Sie ist, was diesen Punkt betrifft noch nie ins Garn gegangen. Das ganze Jahr macht diese Maus den Menschen keine Plage, doch plötzlich aus dem Loch heraus kriecht sie am Weihnachtstage. Zum Beispiel war vom Festgebäck, das Mutter gut verborgen, mit einem mal das Beste weg am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus: Ich hab´ es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen. Ein andres Mal verschwand sogar das Marzipan von Peter; was seltsam und erstaunlich war,  denn niemand fand es später. Der Christian rief rundheraus: Ich hab es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Ein drittes Mal verschwand vom Baum, an dem die Kugeln hingen ein Weihnachtsmann aus Eierschaum nebst andren leck`ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus: Ich habe nichts genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Und Ernst und Hans und der Papa, die riefen: welche Plage! Die böse Maus ist wieder da und just am Feiertage! Nur Mutter sprach kein Klagewort. Sie sagte unumwunden: Sind erst die Süßigkeiten fort, ist auch die Maus verschwunden! Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg, sobald der Baum geleert war, sobald das letzte Festgebäck gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,  bei Fränzchen oder Lieschen, da gäb es keine Weihnachtsmaus, dann zweifle ich ein bißchen! Doch sag ich nichts, was jemand kränkt! Das könnte euch so passen!  Was man von Weihnachtsmäusen denkt, bleibt jedem überlassen...aus Gedichte für Kinder von James Krüss



Donnerstag, 1. Dezember 2016

WEIHNACHTSBOX treasures & memories


Jetzt beginnt sie wieder die geschäftige Vorweihnachtszeit...die Suche nach passenden Geschenken...möglichst früh, so nehmen wir es uns zumindest jedes Jahr vor, damit wir das Bummeln über den Weihnachtsmarkt bei Glühwein und Zimtwaffeln auch so richtig genießen können. Schon seit ein paar Wochen finden wir Lebkuchen, Baumbehang und Glühwein in den Supermarktregalen...es geht unaufhaltsam in die „gemütliche und beschauliche Jahreszeit“ über. Auch in der Needful Friends Bärenwerkstatt laufen die ersten Vorbereitungen für unsere diesjährigen Weihnachtsangebote. Wenn man Abends gemütlich bei Kerzenlicht seine Gedanken kreisen lässt, kommen einem häufig die besten Ideen und Anregungen und eigentlich durch Zufall stolperte ich über ein offensichtlich wieder ganz aktuelles Thema...Nostalgie, denn in der dunkelsten aller Jahreszeiten überfällt uns nicht selten dieses Ziehen und Zwicken in der Seele…wir werden nostalgisch.  Wir alle haben sie...die Erinnerungen an damals, als Weihnachten noch ganz anders gefeiert wurde, ohne Kaufrausch...einfach besinnlicher. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Weihnachten meiner Kindheit…...an den Heiligen Abend, an dem tagsüber die Wohnzimmertür verschlossen blieb...an den Glanz des Weihnachtsbaums mit seinen vielen Lichtern...dieser Moment, wenn die Tür am Abend endlich geöffnet wurde…die Geschenke an sich standen gar nicht im Vordergrund...eher die Stimmung, der Duft von Gänsebraten...der große Teller mit den vielen Naschereien...ich erinnere mich an all die vielen kleinen Geschenke, die oft einen eher ideellen Wert hatten. An einen Karton gefüllt mir Poesiebildern...Glanzbilder nannten wir sie, weil Einige mit Silber- oder Goldglitzer versehen waren...Motive mit Engeln, Märchenfiguren, Weihnachtsglocken, Nikoläusen oder Lebkuchenmotiven. Wir haben sie mit passenden Sprüchen in die Poesiealben unserer Freundinnen geklebt. Ob es das heut noch gibt? 

Ich schaue bei google und finde sie tatsächlich...all die alten Motive in Neuauflage gedruckt. Ich suche weiter, ergänze die Suchbegriffe durch die Eingabe Kindheit, sammeln, Dachbodenfund. Mehr als 30 Seiten werden ausgeworfen und ich beginne etwas im Netz zu surfen...Links zu Auktionen und Anzeigen tauchen auf...da gibt es alte Bären, Puppen, Eisenbahnsammlungen in großem Angebot. An einer Kleinanzeige bleiben meine Augen sofort hängen...da schreibt jemand: Kindheit zu verkaufen...altes Spielzeug im Konvolut...ein alter Bär, Holzspielzeug, uralte Tonmurmeln...kleine Schätze, ein Stückchen Geschichte, eine Identität, die nun den Besitzer wechseln sollte. Ich kam zu spät, das Angebot war leider abgelaufen, aber es hat mich dennoch nicht losgelassen. Was waren die Beweggründe, dieses Stück Kindheit zu verkaufen? Wurde es auf dem Dachboden gefunden, nicht mehr gebraucht und noch schnell zu Geld gemacht, geschah es in Verbindung mit einem Todesfall aus emotionalen Gründen oder war es gar ein Notverkauf? Vor einigen Jahren erwarb ich einen uralten Bären, der seit mehr als 80 Jahren in Familienbesitz war...zum Bären gehörte eine ebenso alte handgeschnitzte Holzwiege, in der dieser Bär schon immer gelegen hatte...mitgeliefert wurde ein genauso altes Foto, worauf die Mutter der Besitzerin als kleines Mädchen mit dem Bären und der Wiege zu sehen war. Ich erwarb den Bären als Komplettpaket mit der Wiege und dem Foto für eine stattliche Summe, die nunmehr die Tochter der mittlerweile verstorbenen Erstbesitzerin für Weihnachtsgeschenke auszugeben gezwungen war. Wie tragisch dachte ich damals...und immer, wenn ich den Bären ansehe, muss ich an dieses Schicksal denken. Aber die zu verkaufende Kindheit brachte mich dennoch auf die Idee, ein ganz besonderes Weihnachtspaket anzubieten...ein Stückchen Nostalgie und Erinnerung an eine vielleicht verlorengegangene, verkaufte und wiedergefundene Zeit...unsere Treasures & Memories Geschenkbox beinhaltet einen Miniaturbären im vintage Stil, gefertigt aus altem Viskosemohair, alte Tonmurmeln, Glanzbilder  und Christbaumschmuck. Die Box und der Bär wurden einer Vintagebehandlung unterzogen und sind nur in der Vorweihnachtszeit erhältlich...der kleine bärige Freund ist erstmalig in diesem Jahr mit original antiken Schielaugen ausgestattet. Er ist nur einmal erhältlich.



Freitag, 18. November 2016

NIKOLAUS...ein Weihnachtsbär


Bald beginnt sie wieder, die Weihnachtszeit. Die ersten Plätzchen sind gebacken und wir blicken mit Vorfreude auf diese besinnliche Zeit. Der erste Weihnachtsbär hat sich schon auf den Nikolaus vorbereitet und in gut zwei Wochen ist es wieder soweit, wenn es heisst...Guter Nikolaus, komm in unser Haus, triffst ein Kindlein an, das ein Sprüchlein kann und schön folgen will! Halte bei uns still, schütt dein Säcklein aus, guter Nikolaus. Ach, du lieber Nikolaus komm doch einmal in mein Haus! Hab´ so lang an dich gedacht! Hast du mir auch was mitgebracht?

Der Festtag des heiligen Nikolaus, der 6. Dezember ist ein kirchlicher Feiertag mit vielen Bräuchen. Es ist vor allem ein Tag der Kinder, da Nikolaus seit Jahrhunderten als Wohltäter der Kinder verehrt wird; das Brauchtum zum Nikolaustag ist aber regional äußerst unterschiedlich ausgeprägt. Am 6. Dezember war verbindlich die Stelle Matthäus 25,14-23 LUT vorgesehen. Dort wurde das Gleichnis der Talente erzählt: Drei Knechten wurde jeweils ein Geldstück, ein Talent, anvertraut. Nach der Rückkehr des Herrn musste jeder Rechenschaft ablegen, was er mit dem Geld gemacht hatte. Der bekannte Brauch der Befragung der Kinder durch den Nikolaus, ob sie denn auch brav und fromm gewesen seien, geht auf diese Praxis zurück. Der Einlegebrauch, d. h. das nächtliche Füllen der Schuhe oder Tütchen, basiert auf der Legende von den drei Jungfrauen, die nachts vom heiligen Nikolaus beschenkt wurden. Ursprünglich war der Nikolaustag auch der Tag der Weihnachtsbescherung. In einigen Ländern ist er dies auch heute noch. Erst wegen der Haltung der Reformatoren gegen die Heiligenverehrung wurde die Bescherung in vielen Ländern auf den Weihnachtstag verlegt. In mittelalterlichen Klosterschulen gab es den Brauch, dass die Kinder sich am Nikolaustag einen „Kinderbischof“ aus ihren Reihen wählen durften. Nach dem Prinzip der verkehrten Welt predigte er den Erwachsenen und durfte ihr Verhalten tadeln. An einigen Orten blieb er bis zum 28. Dezember, dem Tag der unschuldigen Kinder, im „Amt“. Oft werden Kinder angehalten, ihre Geschenkwünsche auf einem Wunschzettel festzuhalten. Viele Kinder schicken in der Vorweihnachtszeit Briefe an St. Nikolaus. Diese werden in extra eingerichteten Weihnachtspostämtern gesammelt und zumeist auch beantwortet. Schiffchensetzen nennt man den seit dem 15. Jahrhundert bekannten Brauch, bei welchem aus Papier oder anderem Material Nikolausschiffe gebastelt werden, in die der Heilige seine Gaben legen soll. Hintergrund für diesen Brauch dürfte das Schifferpatronat sein. Auch heute noch findet sich auf vielen Handelsschiffen ein Bildnis des St. Nikolaus. Das Nikolausschiffchen wurde später durch Stiefel, Schuh oder Strumpf abgelöst, zu denen später noch der Gabenteller hinzukam.Auch heute noch stellen Kinder am Vorabend des Nikolaustages Schuhe, Stiefel oder Teller vor die Tür, damit der Heilige sie auf seinem Weg durch die Nacht mit Nüssen, Mandarinen, Schokolade, Lebkuchen usw. füllen kann. 

Indessen bringt der Nikolaus nicht nur Geschenke: In vielen Erzählvarianten beschenkt und lobt er die guten Kinder, während er die bösen tadelt und durch Schläge mit einer Rute bestraft. Welche Kinder im letzten Jahr gut und welche böse waren, liest er in seinem „goldenen Buch“. Viele Eltern laden ehrenamtliche oder bezahlte Nikolause ein, den Kindern zu Hause eine derartige „Predigt“ zu halten, die jedoch stets mit einer Bescherung endet. Als Furcht einflößenden Gehilfen bekam der heilige Nikolaus in verschiedenen Ländern Begleiter zur Seite gestellt, in Deutschland Knecht Ruprecht, in Frankreich Père Fouettard, in der Schweiz Schmutzli, in Österreich, Bayern und Kroatien Krampus, in Luxemburg den Housecker, in den Niederlanden den Zwarte Piet, der einen gezähmten Teufel darstellen soll. Teilweise fand auch eine Aufgabenübertragung statt, so ist in dem Gedicht von Theodor Storm der Begleiter der Gabenbringer. Unser kleiner Nikolaus ist aus dem neuen primitiven Schnitt entstanden und erstmals mit den sehr ausdrucksstarken und beliebten Schielaugen ausgestattet. Der Bär ist 18 cm groß und trägt seine traditionell handgestrickte rote Nikolausmütze.




Freitag, 28. Oktober 2016

...bald ist HALLOWEEN...PUMPKIN in gefilztem Kürbis


Süßes oder Saures heisst es an Halloween überall in den Strassen...der ausgehöhlte und beleuchtete Kürbis gilt als das Symbol für Halloween...wie kam es zu dieser Tradition? Halloween hieß ursprünglich Samhain und ist keltischen Ursprungs...nach der Ernte im November begann eine karge Zeit ohne große Erträge...eine sehr trostlose Zeit...auch war Halloween verbunden mit Allerheiligen...weshalb man glaubte, dass in dieser Zeit die Welt zwischen den Lebenden und Toten besonders eng zusammen lag und die Seelen der kürzlich Verstorbenen nach lebenden Körpern suchten. Was tat man also?...zum Schutz vor den Geistern verkleidete man sich mit furchterregenden Masken und Kostümen, um so die toten Seelen zu erschrecken und stellte Kürbislaternen auf, um böse Geister fernzuhalten...die sogenannten Jack-O-Lanterns. Früher wurde Halloween nur in den katholischen Gebieten vor allem in Irland gefeiert...aufgrund der Hungersnöte Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts kam dann der Brauch durch die Auswanderung vieler Iren nach Amerika in die Neue Welt...da vor allem Kinder diesen Brauch gerne übernahmen, verbreitete sich Halloween schnell auch in den von Weißen besiedelten Gebieten und wurde so neben Thanksgiving und Weihnachten zu dem Familienfest schlechthin.

...unser Pumpkin schreckt mit Sicherheit keine bösen Geister ab...dafür lockt er mit seinem fröhlichen Gesicht umso mehr gute Geister an...Pumpkin ist 12 cm groß, kommt mir gefilztem Kürbis ins neue Heim und ist nur in der Zeit um Halloween lieferbar.



Donnerstag, 20. Oktober 2016

Frauen, Handtaschen und andere Begleiter...MASATO


Dem Verhältnis der Frau zu ihren Taschen hat man schon psychologisch versucht auf die Schliche zu kommen. Die wichtigste Begleiterin einer Frau ist und bleibt ihre Handtasche…mehr als nur Eine befindet sich in der Regel, für jeden Anlass passend, im Besitz jeder Frau. Eine für jeden Tag, die Pochette oder Clutch für den Abend, den geräumigen Shopper zum Einkaufsbummel, eine für das Büro, die kleine Schwarze für festliche Anlässe und den Weekender für den Wochenendausflug…95% aller Frauen in den Industrieländern besitzen zwischen 2 und 20 Taschen oder sogar mehr. Spitzenreiterin ist die Italienerin mit bis zu 60 Exemplaren…wobei man eine Taschenbesitzerin , die einem Modell viele Jahre treu bleibt, von Jenen unterscheidet, die sich je nach Trend und Saison immer wieder neue Taschen zulegen.  Frei nach dem Motto…“wer behauptet, Glück kann man nicht kaufen, hat keine Ahnung von Shopping“…werden jedes Jahr unglaubliche Summen in Handtaschen investiert. Die Tasche ist nicht nur Transportmittel, sie ist Helfer in der Not, Hüter der Finanzen,Verbindungszentrale, Kommunikationsmittel und nicht zuletzt repräsentiert sie unseren ganz eigenen Stil und gibt unserem Outfit häufig den finishing touch. Sie ist eine Art mobiler Lebensraum…sie hütet streng geheim, was uns lieb und teuer ist…Geldbörsen, Schlüssel, Handys und Taschentücher sind da eher Nebensache. Nicht selten muss sie ganze Kosmetiktäschchen beherbergen und gibt uns so einfach ein Gefühl von Sicherheit. Dabei ist die schmerzende Schulter und das nervige Kramen nach dem passenden Lippenstift schnell wieder vergessen. Handtaschen sind einfach wunderbare Begleiter…sie haben ein geheimes Innenleben, gehen nie fremd und schmücken jede Frau. 

Kunden fragten mich immer wieder nach Begleitern in Form von Taschen- oder Schlüsselanhängern und so entstanden in der Bärenwerkstatt diese besonderen vielseitig verwendbaren Anhänger aus der Needful Friends Kollektion. Die Kollektion startete mit Mäuseanhängern, nach und nach folgten auch bärige Exemplare. Heute zeigen wir erstmalig einen Pandabären, der seine Dienste als Taschenanhänger und ständiger Begleiter anbietet. Der kleine Masato ist 14 cm groß und wird mit einem goldfarbenen Karabinerhaken an der Tasche befestigt.


Frauen, Handtaschen und andere Begleiter...MASATO


Dem Verhältnis der Frau zu ihren Taschen hat man schon psychologisch versucht auf die Schliche zu kommen. Die wichtigste Begleiterin einer Frau ist und bleibt ihre Handtasche…mehr als nur Eine befindet sich in der Regel, für jeden Anlass passend, im Besitz jeder Frau. Eine für jeden Tag, die Pochette oder Clutch für den Abend, den geräumigen Shopper zum Einkaufsbummel, eine für das Büro, die kleine Schwarze für festliche Anlässe und den Weekender für den Wochenendausflug…95% aller Frauen in den Industrieländern besitzen zwischen 2 und 20 Taschen oder sogar mehr. Spitzenreiterin ist die Italienerin mit bis zu 60 Exemplaren…wobei man eine Taschenbesitzerin , die einem Modell viele Jahre treu bleibt, von Jenen unterscheidet, die sich je nach Trend und Saison immer wieder neue Taschen zulegen.  Frei nach dem Motto…“wer behauptet, Glück kann man nicht kaufen, hat keine Ahnung von Shopping“…werden jedes Jahr unglaubliche Summen in Handtaschen investiert. Die Tasche ist nicht nur Transportmittel, sie ist Helfer in der Not, Hüter der Finanzen,Verbindungszentrale, Kommunikationsmittel und nicht zuletzt repräsentiert sie unseren ganz eigenen Stil und gibt unserem Outfit häufig den finishing touch. Sie ist eine Art mobiler Lebensraum…sie hütet streng geheim, was uns lieb und teuer ist…Geldbörsen, Schlüssel, Handys und Taschentücher sind da eher Nebensache. Nicht selten muss sie ganze Kosmetiktäschchen beherbergen und gibt uns so einfach ein Gefühl von Sicherheit. Dabei ist die schmerzende Schulter und das nervige Kramen nach dem passenden Lippenstift schnell wieder vergessen. Handtaschen sind einfach wunderbare Begleiter…sie haben ein geheimes Innenleben, gehen nie fremd und schmücken jede Frau. 

Kunden fragten mich immer wieder nach Begleitern in Form von Taschen- oder Schlüsselanhängern und so entstanden in der Bärenwerkstatt diese besonderen vielseitig verwendbaren Anhänger aus der Needful Friends Kollektion. Die Kollektion startete mit Mäuseanhängern, nach und nach folgten auch bärige Exemplare. Heute zeigen wir erstmalig einen Pandabären, der seine Dienste als Taschenanhänger und ständiger Begleiter anbietet. Der kleine Masato ist 14 cm groß und wird mit einem goldfarbenen Karabinerhaken an der Tasche befestigt.


Freitag, 7. Oktober 2016

AVOCADO aus der bärigen Cucina...


Die Avocado ist eine Birnenförmige Frucht, die jede Menge Fett enthält...aber keine Angst es ist eines der gesündesten Fette überhaupt, da es reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Daher wundert es auch nicht, wie gut das Fett der Avocado den Cholesterinspiegel regulieren kann. Schon vor über 10.000 Jahren begann die Kultivierung von Avocados in den tropischen Gebieten der Erde. Avocados reifen selten am Baum. In der Natur fallen sie hart und unreif auf den Boden und reifen erst dort nach. Damit sie keinen Schaden nehmen, werden die Avocados, die für den Verzehr bestimmt sind, rechtzeitig abgeerntet und gehen ungereift auf den Weg in den Einzelhandell. Daher sind Früchte, die schons ehr reif sind, schon lange unterwegs oder sie haben längere Zeit im Laden gelegen. Man achte daher immer darauf, eine noch weitgehend feste Frucht zu kaufen und sie zuhause etwas nachreifen zu lassen. Avocados sind für viele Gerichte eine große Bereicherung. Man kann sich kaum eine California Sushi Rolle ohne Avocado vorstellen. Avocadomus ist ein herrlicher Dip zu vielen Gelegenheiten. Besonders schmecken sie auch einfach mit Hüttenkäse auf Brot oder zu einem grünen Smoothie. Die Avocado enthält ausser ihren gesunden pflanzlichen Fetten eine grosse Menge an lebenswichtigen Vitaminen wie z. B. Vitamin A, Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Biotin und Vitamin E. Viele Nährstoffe in unserer Nahrung werden in Verbindung mit dem gleichzeitigen Verzehr von Avocado um 50 bis 100 Prozent besser absorbiert, wenn die wertvollen Fette aus der Avocado vorhanden sind. Unsere Avocado ist ebenso eine große Bereicherung, nicht nur in der Küche sondern ganz besonders für das Auge...



Montag, 26. September 2016

Von Bären und Dachbodenfunden...


Es ist schon einige Jahrzehnte her...da hat man alte ausdruckstarke Bären der Gründerfirmen noch auf Flohmärkten, Dachböden oder Großmutters Erinnerungskiste gefunden, wo sie abgeliebt und vergessen ihr Dasein fristeten. Als die Sammelwelle in den 80èr Jahren aus den USA nach Europa kam, interessierten sich plötzlich nicht nur Privatsammler sondern vor allem Händler mit dem untrüglichen Blick des blitzartigen Erkennens für die Ware Bär. So mancher Petz tauschte damals seine anonyme Existenz gegen eine ungewisse Zukunft ein. Später erzielten die wenigen noch übrigen Exemplare in den großen Auktionshäusern geradezu Höchstpreise. Heute findet man den guten alten Petz mit abgeschabtem Fell, kaputter Nase und aufgeplatzten, oft vielfach geflickten Beinen und Pfoten kaum noch käuflich zu erwerben. Nach den ersten großen Sammeljahren aus den USA und England überschwappend entstanden die ersten Künstlerbären als ein Ersatz für die alten abgeliebten Steiffbären, die auf dem Markt kaum noch zu bekommen waren...die wenigen Exemplare, die über Auktionshäuser oder aus Privatbesitz angeboten wurden, waren für den Normalverdiener kaum bezahlbar.

Künstlerbären nach alten, klassischen Vorbildern erhielten eine ganz neue Akzeptanz und erfreuten sich großer Beliebtheit. Mittlerweile findet man sie im Vintage Stil in erstaunlich großer Vielfalt...Bären mit Seele, die bereit sind, Sammlerherzen zu erobern...die Bären aus der Needful Friends Werkstatt sind häufig sehr aufwändig antikbehandelt und haben den Charakter eines richtig alten abgeliebten Bären. Bären mit Seele ob alt oder neu finden immer ihren Platz. Sei es im Herzen oder im Lebensumfeld ihrer Menschen. Manch vergessener alter Bär wird neu entdeckt und von seinem Dachbodendasein befreit, andere haben das Glück ein ganz neues Zuhause zu finden...und das größte Glück ist es, wenn man einen Freund mit viel Ausdruck und Charakter hinzu gewinnt. Ein griechischer Philosoph sagte...von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft.



Freitag, 23. September 2016

JURIJ und das Schicksal der Tanzbären...


Früher waren Menschenleben nicht viel Wert, ein Tierleben hatte eigentlich gar keinen Wert, jedenfalls nicht aus Ethischer Sicht. Tiere waren über Jahrtausende Handelswaren, Lebensmittel oder dienten der Unterhaltung. So haben sich fahrende Schausteller schon im Mittelalter Tiere zueigen gemacht, um sie abzurichten und im Rahmen eines Unterhaltungsprogramms einzusetzen. Tanzbären sind ein gutes Beispiel niedrigsten Umgangs mit Geschöpfen Gottes. Auf glühenden Kohlen wurden sie abgerichtet und waren gezwungen ihre Pfoten im Wechsel anzuheben, um starken Verbrennungen zu Entkommen. Das Ganze geschah zum Spiel einer bestimmten Melodie, die dann später nur gespielt werden musste, um in dem Bären die Erinnerung an den Schmerz wachzurufen und er fing wieder an tanzähnliche Bewegungen zu machen. Bis heute haben sich gerade in ärmlichen Regionen selbst in Europa diese Traditionen gehalten. Rumänien, Bulgarien und Russland sind nur einige Beispiele. Im Jahre 2007 wurden in einer großen Tierschutzaktion die letzten Tanzbären im Tierpark Belitza an den Tierschutz übergeben. 

Leid gibt es leider überall auf der Welt bis heute...so werden Bären unter engsten und schlechtesten Bedingungen gehalten, um Besucher und Gäste anzulocken. Nachrichten und Zeitungen berichten von den traurigsten Bären der Welt, die ein unwürdiges Dasein fristen müssen oft bis an ihr Lebensende, denn nur die Wenigsten schaffen es in die Freiheit. Der Kampf der Tierschützer ist beispielhaft und fr jedes Tier, das befreit wird, ist es alle Mühe wert. Der Trend geht sogar weg von Tierhaltung im Zirkus und immer mehr Städte und Gemeinden ziehen mit und verbieten den Aufbau der Zirkus, der mit lebenden Tieren arbeitet. Unser Jurij steht sinnbildlich für alle Bären, die es verdient haben, mit Respekt und Würde behandelt zu werden. Der Bär trägt ein Lederhalsband mit Leine und alter Schelle. Für 1 $ wirbt er um Nähe und Liebe...um am Ende freigekauft und geliebt zu werden. Jurij ist 20 cm groß und wurde aufwändig antikbehandelt. Sein Charakter zeigt einen Bären, der schon viel erlebt und mitgemacht hat und am Ende stellt er fest, dass alles Geld der Welt die Liebe nicht aufwiegen kann...all you need is love...



Donnerstag, 15. September 2016

Kaffeebecher VEGGIE, Oktoberfest Becher HERZBUB und vieles mehr...


Kaffe ist unser Begleiter durch den Tag...so auch für viele unserer Kunden die Needful Friends. Was liegt also näher, als das lebensnotwendige Getränk mit lebensnotwendigen Freunden zusammen zu bringen. Egal ob es der VEGGIEBÄR für Veganer, der BOLLE für Nostalgiker...SAKURA für Japanfreunde, der Mopsbecher MUFFIN für den Hundefreund, Glücksbecher HEKTOR oder der Herzbubbecher für Oktoberfest Freunde ist...unsere Needful Friends Kaffeebecher machen einfach gute Laune.

Als Ergänzung zu unseren Miniaturbären präsentieren sich die Needful Friends Porcellanbecher als tägliche Begleiter für Groß und Klein nun schon in der 2. Neuauflage mit ganz neuen Motiven beidseitig bedruckt mit Aphorismen auf der Rückseite...egal ob man sich nun selber etwas Gutes tun möchte oder ein besonderes Geschenk sucht...mit den Needful Friends ist Kaffee Genuß pur...heiß wie die Hölle und süß wie die Liebe...jetzt neu im


Montag, 12. September 2016

O`zapft is...LEOPOLD und die Wiesn...


In einigen Tagen öffnet es wieder seine Tore...das Oktoberfest in München, eines der größten Volksfeste der Welt. Seit 1810 heisst es jedes Jahr auf der Theresienwiese...O´zapft is...klingt eher chinesisch, ist aber der Inbegriff bayrischer Pseudo-Gemütlichkeit. Etwa 6 Millionen Menschen besuchen jährlich die Wies`n auf der ein spezielles Bier...Wies`n Märzen...mit mehr Stammwürze und einem Alkoholgehalt von 6-7% ausgeschenkt wird. War es zu Anfang ein nobles Prinzenpaar, das dieses Fest aus der Taufe hob, so ist es heute ein weltweit bekanntes Spectaculum geworden. Rund sechs Millionen Besucher kommen jedes Jahr aus allen Ecken der Erde angereist und die Tendenz ist steigend. So gesehen ist es gar nicht verwunderlich, dass das Anzapfen in bayrischer Mundart nach einer fernöstlichen Sprache klingt, denn mittlerweile fühlen sich die Touristen aus Fernost stilgerecht mit Lederhos`n und Gamsbarthut in den Bierzelten auf der Wies`n genau so wohl wie in ihren heimatlichen Tempeln und Gefilden. Alles begann vor 200 Jahren mit einer eigentlich recht unbedeutenden Hochzeit zwischen einem Bayern und einer Sächsin...aus der Vermählung mit Volksbelustigung und Pferderennen hat sich ein farbenfrohes Fest entwickelt, das traditionsgemäß von Ende September bis zum ersten Oktoberwochenende abgehalten wird. Schon 1878 entschieden die Stadtväter, das Fest in den noch etwas wärmeren Altweibersommer vorzuverlegen. 

Der Faßanstich ist Tradition und die erste Maß Bier gezapft vom Münchener Stadtoberhaupt gehört dem Ministerpräsidenten. Bis heute ist das Oktoberfest für viele der Inbegriff guten Brauchtums und gelebter Tradition und in Bayern gibt es keine Frau, die in einem schmucken Dirndl nicht weiblicher wirkt als im Original, egal wie viel Holz sie vor der Hütt´n hat. Es gab Zeiten, da saßen die Menschen noch gesittet auf Bänken und prosteten sich zu...heute ist die Masse kaum zu bremsen...zum alljährlich gewählten Wies`n Hit tanzt man auf den Tischen bis zum Umfallen...kein Wunder, dass die Münchener Schickeria in den Promilogen lieber unter sich bleibt...man will natürlich gesehen werden und trifft sich beim Käfer oder im Hippodrom und wer etwas auf sich hält schlürft statt Bier lieber Champagner aus kleinen Steinkrügen. Ob unten im Festzelt, auf den Tischen oder in den Promilogen...zum Oktoberfest putzt man sich heraus...die Wies`n Tracht unterstreicht einfach das Zusammengehörigkeitsgefühl...seit dem großen Aufschwung der Trachtenmode vor etwa 20 Jahren gibt es keinen Wies`n Besucher ohne Lederhos`n und kein Mädel ohne Dirndl...dabei ist es von großer Bedeutung, auf welcher Seite sie die Schleife bindet, denn auf der Wies`n lässt es sich natürlich auch herrlich "anbandeln"...trägt sie die Schleife links, ist sie noch frei...trägt sie sie rechts, ist sie in festen Händen. Nicht selten wird der eine oder andere Wies´n Besucher im Rausch der Feststimmung von Amor´s Pfeil getroffen und auch unser Leopold hat die Hoffnung nicht aufgegeben, seine Herzdame mit Schleife links im Bierzelt zu finden, wenn es demnächst wieder heisst...O`zapft is




Montag, 5. September 2016

Polarbär Inuka


Bärenkinder haben es uns immer besonders angetan. Schaut man bei einem Sonntagsspaziergang in die Wildparks und Zoologischen Gärten, so trifft man überall auf Jungtiere, die mit ihren Geschwistern im Spiel umher laufen.  Die Mutter ist natürlich nie weit und beobachtet die Besucher  und Spaziergänger mit Skepsis. Heute gibt es wieder ein ganz besonderes Baby, den Polarären Inuka. Benannt ist Inuka nach dem gleichnamigen Eisbären, der im Zoo Singapur lebt und als erster Polarbär in den Tropen geboren wurde. Seine Zeugung und Geburt war Teil eines aufwändigen Zuchtprogramms und noch heute ist Inuka das Maskottchen des Zoos von Singapur.

Unser Inuka ist 20 cm groß und hat mit seiner rosabraunen Schnauze die Färbung eines Jungbären, der noch gesäugt wird. Seine Pfoten wurde aufwändig bemalt und zeigen die kleinen Pfotenballen eines jungen Bären. Der kleine Mann hat ein handgearbeitetes Schmusetuch in Form eines Eisbären dabei und wird mit Geschenkschachtel und Kuscheldecke geliefert.


Donnerstag, 11. August 2016

Von Teddybabys und Pandabären...


Tierbabys lösen in uns immer wieder einen Schlüsselreiz aus. Viele Tierarten zeigen sich in den ersten Lebenswochen mit sehr kindlichen Proportionen…große Augen, etwas hilflos wirkend, ihr Kleid oft etwas gerupft. Diese als Kindchenschema bezeichneten äußeren Merkmale wecken in uns ein Fürsorgeverhalten, das die Pflege und Aufzucht der Jungen besonders im Tierreich sicherstellen soll. Konrad Lorenz prägte 1943 den Begriff des Kindchenschemas als Bezeichnung des Kindergesichts. Neben großen Augen und einem runden Gesicht prägt besonders der kindliche Kopf dieses Bild…denn er zeigt sich im proportionalen Vergleich zum Körper auffällig größer als es bei Erwachsenen der Fall ist. Die Gliedmaßen…Arme, Beine und Finger sind kürzer, was im Gesamteindruck sowohl bei uns Menschen als auch im Tierreich von Vorteil ist, denn es sind Merkmale der Schwäche und Hilfsbedürftigkeit und animiert die Eltern zu Schutz- und Pflegeverhalten. Auch in der Spielzeugindustrie hat sich das Kindchenschema im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt. Waren die ersten Bären der Firma Steiff doch eher Plump mit langen Gliedmaßen, so hat sich der Bär vom Sammelobjekt zum Babybären mehr und mehr dem Kindchenschema angenähert. Seit 1930, als das erste Teddybaby von Steiff auf den Markt kam, haben nun auch Bären eine Kinderstube. Die ersten Bärenjahre zeigten sich die beliebten Plüschgesellen mit recht steifem Kreuz, zwar mit treuem Blick aber im Gegensatz zu den Puppen, die ein deutliches Abbild eines Menschenkindes zeigten, wollte der Bär noch nicht so recht ins Kindchenschema passen.

Als Steiff sein erstes Teddybaby herausbrachte, war es der große Durchbruch...der Teddybär wurde mit dem Teddybaby kindlicher...es hatte einen offenen Mund, die Pfötchen waren leicht gebogen und seine Proportionen insgesamt rundlicher. Eine neue Generation Teddy wuchs heran…und auch in der Needful Friends Werkstatt entstanden schon vor vielen Jahren die ersten Entwürfe der beliebten Teddybabys. Nun gibt es ein ganz besonderes Baby, denn Pandabären haben es uns aufgrund ihres Aussehens und ihres friedlichen Wesens ganz besonders angetan. Hau Mei ist ein anmutiges Bärenkind, das in aufwändiger Arbeit entstanden ist. Ihr Gesicht weist die typischen Zeichnungen eines Panda Jungbären auf. Neugeborene sind nackt und blind und etwa so groß wie ein Hamster, erst nach etwa 30 Tagen verfügen die Bärenkinder über die typische Fellzeichnung, die eine deutliche Rosafärbung im Nasenbereich und eine wie ummalt wirkende Mundpartie. Diese verschwindet dann nach einigen Monaten, wenn die Bären nicht mehr gesäugt werden und feste Nahrung erhalten. Hua Mei ist nach einer Pandabärin benannt, die nach künstlicher Befruchtung in den USA geboren wurde. Im Jahre 2004 zog die Bärin nach China um und brachte dort selber Nachwuchs zur Welt. Hau Mei ist 24 groß, an ihrem Ärmchen trägt sie ein Geburtsband mit ihrem Namen und Geburtsdatum. Das Bärenkind wird mit Vliesdecke, Spielball und Geschenkkarton geliefert. 




Dienstag, 2. August 2016

HERZBUBE...ein Kirmesbär


Seit seiner Existenz fristet der Kirmesbär ein Schattendasein. Kriegsjahre zwangen schon die großen Firmen zu Sparmaßnahmen in der Spielwarenproduktion. Bären veränderten ihre Statur von groß und feingliedrig zu kleineren eher plumpen Exemplaren. Es fehlte an Stoffen und man war gezwungen nicht nur auf Ersatzmaterial auszuweichen, sondern musste auch die Grundschnitte der Bären überdenken. Kirmesbären entstanden dagegen schon immer aus einem knapp kalkulierten Budget, sie durften in der Produktion nicht viel kosten, wollte man doch auf Rummelplätzen den Umsatz möglichst stabil halten. So musste sich der Kirmesbär mit seinem Ruf als Bär zweiter Klasse abfinden…hatte er doch zu seinem Kunstplüsch auch oft nur eingeschränkte Beweglichkeit zu bieten. Viele Kirmesbären wurden aufgrund von Sparmaßnahmen nicht voll gegliedert angeboten, oft wurden Kopf und Rumpf aus einem durchgehenden Stoffteil gearbeitet, was zur Folge hatte, dass der Kopf nicht beweglich war. Er hatte keine hochwertigen Glas- sondern Kunststoffaugen und die Kombination aus Kunstplüsch und der immer noch kostengünstigsten Holzwollestopfung machten aus ihm einen sehr steifen Spielgefährten. Auch konnte sein Plüsch aufgrund der Minderwertigkeit nur schwer sauber gehalten werden und so lag der Kirmesbär nicht selten unbeachtet in den Ecken der Kinderzimmer, nachdem die erste große Freude über den Rummelplatzgewinn erloschen war.

Baby, ich schiess dir einen Teddybär heisst ein Schlager von Francesco Barini aus den 50èr Jahren, der den älteren Lesern vielleicht noch bekannt ist. Kirmesbären an Schiessbuden zu gewinnen war immer schon ein beliebtes Mittel, um die holde Weiblichkeit zu beschenken. Schiessen und Pfeil- und Blechdosenwerfen erfordert Genauigkeit, Konzentration und Selbstbeherrschung, Eigenschaften mit denen Mann seine Angebetete auch beeindrucken kann. So funktionierte der Kirmesbär auch als Liebesgabe und schlich sich jedenfalls kurzfristig in die Herzen der Damenwelt. Heute findet man Kirmesbären vereinzelt auf Flohmärkten, nassberegnet zwischen Geschirr und ausgedienten Kinderschuhen oder Auktionshäusern, wo sie geduldig auf ein Zuhause und ein würdevolles Dasein hoffen. Manche Bären warten lange, können sie doch mit den Attributen ihrer Artgenossen aus gutem Haus nur schwer konkurrieren. Nach Liebe suchen auch die Kirmesbären und so haben wir uns diesem Schattenbären angenommen und zeigen ihn einmal ganz neu mit einem Lächeln statt düsterer Miene, denn auch die Gesichtsgarnierung wurde aus Kostengründen ohne viel Fürsorge erledigt. Auch wenn er wie alle Needful Friends 5-fach gegliedert ist, die Körperproportionen seiner Vorgänger sind geblieben. Unser Herzbube trägt sein großes Köpfchen mit Würde, in seine Nasengarnierung wurde wie immer viel Sorgfalt investiert und der Bär steht tapfer auf seinen kleinen Beinen, geduldig auf seine Herzdame wartend…denn das Attribut Geduld teilt er mit seinen Artgenossen, auch wenn die Herzdame sicher nicht lange auf sich warten lässt…  


Sonntag, 24. Juli 2016

Please look after this BEAR...


Im Jahre 1958 steht ein kleiner Bär verlassen und allein am Bahnhof Paddington Station in London. Er hat einen alten Koffer dabei und trägt einen alten roten Hut, um seinen Hals trägt er ein Schild mit der Aufschrift „Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären, Danke,“ Eine Familie Brown liest ihn auf und nimmt ihn mit Heim nichts ahnend, welche Abenteuer ihnen mit dem neuen Familienmitglied noch bevorstehen sollen. Das Kinderbuch „Ein Bär mit Namen Paddington“ aus der Feder des britischen Schriftstellers Michael Bond wird zum Bestseller und im Laufe der Jahre in 40 Sprachen übersetzt. Der liebenswerte Bär mit einer Schwäche für alles Britische und vor allem für Orangenmarmelade liest sich schnell in die Herzen der Kinder und aber auch in so manches erwachsene Herz. Seine Tante Lucy hat ihn nach einem schlimmen Erdbeben aus dem peruanischen Dschungel auf den Weg nach London geschickt, um ihm dort ein besseres Leben in einer Familie mit Herz für Bären zu ermöglichen. Paddington, wie Familie Brown ihn nach seinem Fundort benennt, ist kein gewöhnlicher Bär, etwas tollpatschig geht er traumtanzend durch die Welt, aber sein auffälligstes Merkmal…der Bär kann sprechen. So ist es nicht verwunderlich, dass der kleine Bär schnell zu weltweitem Ruhm gelangt.

Schon sehr bald erscheint ein zweites Buch, ein Plattenlabel bringt die Abenteuer des liebenswerten Bären heraus, es folgen zahlreiche Verfilmungen bis schließlich 2014 ein animierter Kinofilm erscheint, der alle Erwartungen übertrifft. Seit Februar 2000 befindet sich in der Bahnhofshalle der Paddington Station eine lebensgroße Statue des Bären auf einem Koffer sitzend, dort wo seine Geschichte begann…sein Optimismus und Gerechtigkeitssinn und seine perfekten Umgangsformen brachten dem Bären weltweiten Ruhm und seinem Charme kann man sich auch heute immer noch nicht entziehen. Der kleine illegale Einwanderer stand schon oft in bärigen Künstlerwerkstätten Modell, nun haben sich auch die Needful Friends dem Bären angenommen. Angelehnt an die Romanfigur sucht unser Paddy the Homeless nun nach einem Zuhause, denn auch er ist etwas Besonderes. Als neue Entwurfreihe von Bären mit farblich abgesetzten Akzenten geht Paddy an den Start und präsentiert sich in braunem Sparsemohair mit hell abgesetzter Nasenpartie und leichter Vintagefärbung. Seine sprachlichen Stärken liegen eher in der nonverbalen Kommunikation aber der Bär lehrt uns, dass die wahren Antworten im Herzen zu finden sind. 


Mittwoch, 13. Juli 2016

VEGGIE BÄR ... eat beans not beings


Die Entwicklungsgeschichte des Menschen und die damit verbundene Domestikation sowohl von Tieren als auch von Pflanzen begann in der Mittelsteinzeit mit der Sesshaftwerdung unserer Spezies und unserer damit verbundenen bäuerlichen Lebensweise. Tierhaltung und Pflanzenanbau bildeten eine der wichtigsten Grundlagen für die kontinuierliche Versorgung der Menschen. Was vor vielen Jahrtausenden als natürliche Grundversorgung begann, erlag mehr und mehr dem Wandel der Zeiten. Heute leben und sterben in Deutschland etwa 800 Millionen Tiere jährlich überwiegend in der Massentierhaltung. Japanische Wissenschaftler haben die Umweltbilanz der Rinderzucht genauer betrachtet. Studien beinhalteten die Rinderhaltung von der Geburt bis zur Schlachtung der Tiere, demnach entstehen für ein Kilogramm Fleisch Gase mit einer Treibhauswirkung, die der von 36 Kilogramm Kohlendioxid entspricht. Genau so viel wie ein durchschnittliches Auto in Europa auf 250 Kilometern ausstösst. In der Rinderhaltung macht Methan den größten Anteil aus, den die Kühe bei ihrer Verdauung freisetzen. Die Umweltbelastung, die bei dem Transport des Fleisches entstehen haben die Wissenschaftler hierbei noch gar nicht berücksichtigt. Vom endlosen Leid der Tiere könnte man Bücher schreiben und Bibliotheken füllen, 

Die Tiere werden gewaltsam den Haltungsformen angepasst, wesentliche Grundbedürfnisse werden ignoriert, ihre Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Damit sie trotz unpassender Haltung leistungsfähig bleiben, wird ihnen routinemässig Antibiotika ins Futter gemischt. Bei Betriebsgrößen von 10.000 Tieren und mehr werden Tiere auf engstem Raum in Rekordzeit gemästet, den Preis zahlen die armen Kreaturen, während wir das Fleisch zu Dumpingpreisen sauber abgepackt in schön beleuchteten Kühltheken vorfinden. Dabei hat eine schwedische Studie schon 2003 gezeigt, dass die Wahl des Futters einen weitaus größeren Effekt hat: Rinder, die Weidegras statt Kraftfutter bekommen, setzen 40 Prozent weniger Treibhausgase frei und verbrauchen 85 Prozent weniger Energie. Leider sieht nur ein schwindend geringer Teil unserer Nutztiere das Tageslicht. Stattdessen leben sie in Mastställen, eng aneinander gepfercht hinter Gittern und warten auf das erlösende Ende.

Da ist es nicht verwunderlich, wenn immer mehr Menschen dem Fleischkonsum entsagen. Der Vegetarische Trend begann vor vielen Jahrzehnten. Der CO2 Ausstoß liegt bei Vegetariern bei weniger als der Hälfte im Vergleich zum durchschnittlichen Fleischesser. Mittlerweile ernähren sich in Deutschland etwa 8 Millionen Menschen vegetarisch und 1 Million vegan und täglich kommen etwa 2000 Vegetarier und 200 Veganer hinzu. Weltweit ernähren sich über 1 Milliarde Menschen vegan und der Trend steigt. Das Bild veganer Ernährung hat sich auch in der Öffentlichkeit gewandelt und ist heute eher mit Gesundheit denn mit Mangel verbunden. Das zeigt sich auch an dem stetig wachsenden Angebot veganer Kochbücher und veganer Lebensmittel im Handel. Wer die 7 goldenen Regeln der veganen Ernährung beachtet, lebt gesünder und länger. Die Natur deckt uns den Tisch mehr als reichlich, wenn wir die Augen für ihre Vielfalt öffnen. Unser Veggie Bär hat längst erkannt, dass die Idee, manche Leben seien weniger wert, die Wurzel allen Übels ist auf dieser Welt, denn die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier…Mahatma Gandhi. Veggie Bär `s ganze Geschichte und Bilder in größerer Auflösung könnt ihr in der Rubrik Primitives auf unser HP finden. Den Bären findet ihr im 



Dienstag, 5. Juli 2016

MUFFIN...von Hunden, Bären und ihren Menschen...




Bären und Hunde sind immer bereit, einen gemeinsamen Weg mit uns zu gehen, denn beide gelten als die besten Freunde des Menschen. Beide haben sie sets ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte und sind selber einfach nur glücklich, wenn sie bei ihrem Menschen sein dürfen. Der Hund ist seit tausenden von Jahren an unserer Seite, zunächst als Nutztier später als Freund. Etwa 390 verschiedene Hunderassen sind laut Zuchtverband anerkannt. Der Haushund, Canis lupus familiaris, ist heute ein Haustier und wird als Heim- und Nutztier gehalten. Die wilde Stammform ist der Wolf, dem er als Unterart zugeordnet wird. Die Domestizierung liegt mittlerweile mehr als 10.000 Jahre zurück und heute erfreuen wir uns gleichermassen an Rassehunden wie auch an Mischlingen, die oft widerstandsfähiger und gesünder sind. Leider sind viele Rassen überzüchtet, was häufig langfristige gesundheitliche Probleme mit sich bringt. Fehlbildungen der Kniegelenke, Hüftdysplasien, Kurzatmigkeit, Zahnprobleme und vieles mehr sind keine Seltenheit. Die Profitgier der Züchter ist ein leidiges Thema, das schon viele Tierschützer zum Handeln bewegt hat. Härtere Auflagen führen dann zu Verlagerungen der Zucht ins Ausland, in dem es weniger strenge Auflagen gibt. Nicht selten werden Rassehunde als Zuchtmaschinen missbraucht bis sie am Ende völlig ausgelaugt entsorgt werden. Dahinter stehen traurige Geschichten und Schicksale, denen sich Organisationen und Menschen mit Herz annehmen und die entsorgten Tiere nach Deutschland holen, um sie in liebevolle Familien zu vermitteln. Don´t buy...adopt ist ein vielzitierter Slogan, der zu mehr Herz aufruft, auch älteren und vielleicht kranken Tieren eine Chance zu geben um ihnen ein Zuhause zu geben. Auch unser Mopsbaby Muffin sucht ein Zuhause, in dem er geliebt wird und einfach nur Hund sein darf. Muffin ist der Auftakt einer neuen Hundekategorie und wird wie bei Vermittlungshunden üblich gegen eine Schutzgebühr abgegeben. Muffin ist 20 cm groß und wie unsere Bären auch ein Freund mit großem Anpassungsvermögen, der lieben und geliebt werden möchte. Der Schriftsteller Erich Fried sagte: Für die Welt bist du irgendjemand, für deinen Hund bist du die Welt...


Mittwoch, 29. Juni 2016

BEARS need PEOPLE and PEOPLE need BEARS...


Der gute alte Teddybär ist immer bereit, seinen Weg mit seinem Menschen zu gehen. Er hat stets ein offenes Ohr und ist uns auch heute ein Seelentröster, Spielgefährte und Kamerad. Ein kleiner Freund mit großem Anpassungsvermögen und ein Charakterbär mit Persönlichkeit für jeden Menschen, der sich an seine Kinderjahre erinnern möchte oder seinen Seelentröster wiederfinden möchte, der den Lauf der Zeit vielleicht nicht überlebt hat. Der Sammlerbär entstand aus einem neuen primitiven Schnitt, der an die Nachkriegsjahre des 2. Weltkriegs anlehnt. Er wurde aus einem Sparsemohair gefertigt, das stark antikbehandelt wurde. Mit seinen 20 cm ist der heimatlose Julius nur eine handvoll Bär und hat dennoch ganz viel Persönlichkeit, mit der er die Menschenherzen erreichen möchte. Die britische Schauspielerin und Bärensammlerin sagte: Bears need people and people need bears. Der heimatlose Bär scheint schon viel gesehen und erlebt zu haben, er trägt ein Schild bei sich, das den Wunsch nach einem Ruhesitz deutlich macht. 


Samstag, 25. Juni 2016

SCHLAND, EM 2016 und der 12. Mann...


Es ist doch nur ein Spiel...ist kein Satz aus der Fußballwelt, denn für den Fußballfan ist es viel mehr als das. Kaum ein anderer Sport herrscht so über unsere Emotionen...Sieg oder Niederlage entscheiden, ob der Fußballfan ein gutgelaunter oder unleidlicher Mensch ist. Ob auf irgendeinem Hinterhof oder in der modernen Arena...das Spiel mit der runden Kugel zieht uns einfach in den Bann. Seit Beginn der Europameisterschaft sind die Needful Friends, wie konnte man es anders erwarten, überzeugte Fussballfans mit großer Leidenschaft für das Spiel auf dem Rasen. Schon vor vielen Jahren hat es WM und EM Bären aus unserer Werkstatt gegeben. Zur EM 2016 darf ein unser Bär im Angebot nicht fehlen und natürlich hoffen wir, dass „unsere Elf“ gewinnt. 

Zur Verstärkung gesellt sich nun zu den Needful Friends der 12. Mann und fiebert mit, wenn morgen Deutschland im Achtelfinale gegen die Slowakei antritt. Seine hoffnungsvolle Prognose 2:0 für Deutschland…schauen wir mal. Unser Fan Bär hat sich für das Ereignis jedenfalls mächtig ausstaffiert und die Miniatur Adidas Schuhe dürfen da natürlich auch nicht fehlen. Das Trikot fällt bei dem leicht beleibten Bären ein wenig knapp aus, was ihn für uns automatisch zum Sympathieträger macht, denn Chips, Schokolade und Bier gehören natürlich zu jeder WM dazu. Wir sind dabei und fiebern mit ihm, wenn es morgen wieder heisst…Schlaaaand…



Mittwoch, 22. Juni 2016

LOVE doesn´t have to be perfect but true...


Er erscheint uns wie ein letzter, ruhender Gegenpol zu unserer schnelllebigen, sich immer neu orientierenden Zeit...ein „nostalgisches“ Relikt vergangener Tage...ein Attribut, das er mit den Königshäusern zu teilen scheint, der Traumprinz. Einmal mehr befriedigt ein neuer Entwurf unseren Wunsch nach einer Traumwelt, in der es immer ein Happy-End gibt. Märchen können wahr werden. Unser Traumprinz hat das schon vor Jahren unter Beweis gestellt. Nun gibt es den Prinzen in einer ganz neuen Ausführung...ein nostalgischer Bär, der einer aufwändigen Vintagebehandlung unterzogen wurde. Sein ursprünglich weißes Fell wurde eingefärbt und stark gerupft, es ist nur noch wenig Restmohair vorhanden. Wie ein richtig alter Bär hat er Stopfnähte an Bauch, Kopf und Gliedmaßen, um den antiken Charakter zusätzlich zu unterstreichen. Traumprinz Hubertus stellt unter Beweis, dass man nicht perfekt zu sein muss, um für die richtige Prinzessin ein Prinz zu sein, denn in der Liebe sieht man nur mit dem Herzen gut. Der Bär trägt eine lilafarbene Vintageschleife mit einem antiken Messinanhänger in Form einer Krone um den Hals. 

Montag, 20. Juni 2016

Krümel...ein tea cup Bär in nostalgischer Teetasse


Tierbabys lösen in uns immer wieder einen Schlüsselreiz aus. Viele Tierarten zeigen sich in den ersten Lebenswochen mit sehr kindlichen Proportionen…große Augen, etwas hilflos wirkend, ihr Kleid oft etwas gerupft. Diese als Kindchenschema bezeichneten äußeren Merkmale wecken in uns ein Fürsorgeverhalten, das die Pflege und Aufzucht der Jungen besonders im Tierreich sicherstellen soll. Konrad Lorenz prägte 1943 den Begriff des Kindchenschemas als Bezeichnung des Kindergesichts. Neben großen Augen und einem runden Gesicht prägt besonders der kindliche Kopf dieses Bild…denn er zeigt sich im proportionalen Vergleich zum Körper auffällig größer als es bei Erwachsenen der Fall ist. Die Gliedmaßen…Arme, Beine und Finger sind kürzer, was im Gesamteindruck sowohl bei uns Menschen als auch im Tierreich von Vorteil ist, denn es sind Merkmale der Schwäche und Hilfsbedürftigkeit und animiert die Eltern zu Schutz- und Pflegeverhalten.

Auch in der Spielzeugindustrie hat sich das Kindchenschema im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt. Waren die ersten Bären der Firma Steiff doch eher Plump mit langen Gliedmaßen, so hat sich der Bär vom Sammelobjekt zum Babybären mehr und mehr dem Kindchenschema angenähert. Seit 1930, als das erste Teddybaby von Steiff auf den Markt kam, haben nun auch Bären eine Kinderstube. Die ersten Bärenjahre zeigten sich die beliebten Plüschgesellen mit recht steifem Kreuz, zwar mit treuem Blick aber im Gegensatz zu den Puppen, die ein deutliches Abbild eines Menschenkindes zeigten, wollte der Bär noch nicht so recht ins Kindchenschema passen. Als Steiff sein erstes Teddybaby herausbrachte, war es der große Durchbruch...der Teddybär wurde mit dem Teddybaby kindlicher...es hatte einen offenen Mund, die Pfötchen waren leicht gebogen und seine Proportionen insgesamt rundlicher. Eine neue Generation Teddy wuchs heran…und auch in der Needful Friends Werkstatt entstanden schon vor vielen Jahren die ersten Entwürfe der beliebten Teddybabys. Nun gibt es ein ganz neues Teddybaby mit einem Miniaturschnuller aus silberfarbenem Metall. Der kleine Krümel ist 10 cm groß und hat es sich in einer nostlagischen Teetasse gemütlich gemacht. Er liegt ganz weich auf einem flauschigen Nest aus lilafarbenem Wollmix und kommt natürlich mit Tasse und Nest ins neue Heim.


Donnerstag, 19. Mai 2016

JULIUS und die Bärenjahre



In seiner 100 jährigen Geschichte hat unser Teddybär eine große Entwicklung durchlaufen. Eine Geschichte, die im Jahre 1902 mit Theodore Roosevelt, einer erfolglosen Bärenjagd und einem Zeitungsartikel der Washington Post begann und durch die zufällige Idee eines russischen Kolonialwarenhändlers aus Brooklyn die Welt des Spielzeugs revolutionieren sollte. Ein Plüschbär namens „Teddy“ entstand, der an zwei Orten der Welt gleichzeitig das Licht der Welt erblickte als die junge an Kinderlähmung erkrankte Margarethe Steiff in Giengen an der Brenz ebenfalls 1902 den ersten Plüschbären in ihrer Näherei entwarf.Auf der Leipziger Spielwarenmesse 1903 vorgestellt sollte der Teddybär von nun an einen Siegeszug durch die Kinderzimmer antreten. Im Laufe der Jahrzehnte wurde der klassische Teddybär immer wieder neu überarbeitet und durchlief den Wandel der Mode ebenso wie den Notzeiten der Nachkriegsjahre. Vom schlanken mit Holzwolle gestopften Bären, über kuschelige Varianten mit großen Knopfaugen, wie wir es vom „Kindchenschema“ kennen über mechanische, sprechende Modelle lebte er jedoch vor allem in der Fantasie des Kindes und war seit seiner Geburt ein nicht wegzudenkender Freund und Kamerad.


Wie kein anderes Objekt hat es der Teddybär verstanden, sich einen zeitlosen Platz in der Geschichte des Spielzeugs zu sichern. Anfangs der Natur getreu entlehnt ist er vom Spielzeug der Wohlhabenden zum Massenprodukt in Kinderzimmern geworden. In allen Formen und Farben ist er vom Kult- und Sammelobjekt schließlich zum Designer-Bären und Kunstobjekt mutiert. Nur er hat den schwierigen Spagat vom Nützlichen zum Schönen über die Jahrzehnte hinweg gemeistert. Doch nicht jeder Bär hatte das Glück über die Jahre hinweg zu überleben. Manche fielen den Kriegszeiten zum Opfer, andere, von Hand zu Hand über Generationen weitergereicht, zerfielen irgendwann und wurden entsorgt. Andre fristen geduldig ihr Dasein auf Dachböden in der Hoffnung irgendwann wieder entdeckt zu werden.Der gute alte Teddybär ist immer bereit, seinen Weg mit seinem Menschen zu gehen. Er hat stets ein offenes Ohr und ist uns auch heute ein Seelentröster, Spielgefährte und Kamerad. Ein kleiner Freund mit großem Anpassungsvermögen und ein Charakterbär mit Persönlichkeit für jeden Menschen, der sich an seine Kinderjahre erinnern möchte oder seinen Seelentröster wiederfinden möchte, der den Lauf der Zeit vielleicht nicht überlebt hat. Der Sammlerbär entstand aus einem neuen primitiven Schnitt, der an die Nachkriegsjahre des 2. Weltkriegs anlehnt. Er wurde aus einem Filzmohair gefertigt, ähnlich den alternativen Filzstoffen, die in den schweren Anfängen des Wiederaufbaus häufig verwendet wurden. Mit seinen 20 cm ist Julius nur eine handvoll Bär und hat dennoch ganz viel Persönlichkeit, mit der er die Menschenherzen erreichen möchte. Ein Sprichwort sagt...Wer einen Platz im Herzen eines Menschen hat, ist nie allein.


Donnerstag, 12. Mai 2016

CINDERELLA...oder alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen...


Wir alle kennen das Märchen vom Aschenputtel. Wir lieben Märchen, in Märchen gibt es immer ein Happy End und in unserem Märchen steigt Aschenputtel quasi über Nacht von einer geschundenen Dienstmagd der bösen Schwiegermutter zur Prinzessin auf. Ach wenn doch alles im Leben immer so einfach wäre. In der Regel sieht es ganz anders aus und wir warten vergeblich auf unsere ganz große Erfolgsstory. Dabei wollen wir doch auch so gern all das, was uns Walt Disney vorführt und auch wir haben unsere Träume. In der Realität quälen wir uns oft mühsam durch den Alltag und unsere Träume bleiben Träume, weil wir zu wenig an uns glauben. Zu oft denken wir viel zu klein, geben uns mit unserem Schicksal zufrieden. Oft fehlt es am Glauben an sich selbst, seine Träume in die Tat umzusetzen. Zu sehr haben wir uns an Alltag und an das Bekannte gewöhnt. Think big heisst ein berühmter Motivationsslogan...und in der Tat sollten wir unsere Erwartungen an das Leben einmal ganz hoch schrauben, denn es streicht uns davon sowieso genug.

Ein sehr schönes Zitat bringt es auf den Punkt: Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen. Wir müssen nur den Mut aufbringen, an uns zu glauben und Selbstzweifel einfach mal beiseite schieben. Natürlich müssen wir für unser Glück auch etwas tun, wer auf Veränderung wartet, wartet oft ein Leben lang vergeblich. Unsere Cinderella hatte den Mut, einmal ganz groß zu träumen. Was Traum bleibt oder Wirklichkeit wird, könnt ihr entscheiden...für Cinderella aber auch für euch selbst. Die kleine Prinzessin hat sich für ihr persönliches Glück bereit gemacht und kommt mit Kissen und Krone ins neue Heim. Sie ist 20 cm groß und ist das weibliche Pendant zu Jubiläumsbär Bolle. Sie ist nicht limitiert, wird aber wie jeder Neuentwurf in diesem Jahr anlässlich unseres 25 Jahre Jubiläums mit einem 25 Jahre Etikett geliefert. Und über euer persönliches Glück könnt ihr nur selbst entscheiden, denn Glück ist eine Entscheidung. Gottfried Keller sagte: Etwas wagen muss das Herz und früh auf sein, wenn es leben will.


Freitag, 15. April 2016

BOLLE...ein Jubiläumsbär


...vor 25 Jahren fing alles an...ein alter Bär kam ins Haus...abgeliebt und zerschlissen...der dringend Hilfe brauchte...ich nahm mich seiner an, restaurierte den armen Kerl und entdeckte somit eigentlich durch Zufall meinen weiteren beruflichen Weg...viele Jahre sind seitdem vergangen...unzählige Bären haben in der Bärenwerkstatt das Licht der Welt erblickt und leben nun auf aller Welt bei lieben Menschen.Viel ist passiert...auch arbeitstechnisch...vom großen Bären zu den Miniaturen. Nichts ist schnelllebiger als die Zeit...für mich eine Gelegenheit, die Anfänge meiner Bärenarbeit neu aufzuarbeiten. Zu diesem Anlass entstanden die Revival-Bären...als großes Pendant zu den Miniaturen. In diesem Jahr 2016 jährt sich nun unser Firmenbestehen zum 25. Male. In zweieinhalb Jahrzehnten sind sehr unterschiedliche Charaktere entstanden. Jeder eine Persönlichkeit mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. 

Eine wahre Persönlichkeit ist auch unser Bolle, der als Jubiläumsbär zu diesem Anlass entstanden ist. Benannt wurde der Bär nach dem bekannten Volkslied im Berliner Dialekt "Bolle reiste jüngst zu Pfingsten" ...die Geschichte eines unbekümmerten Berliners, der auf einer Feiertagsreise jede Menge Unerfreuliches erlebt, sich dabei aber die Lebensfreude nicht nehmen lässt. Der Spitzname Bolle (Zwiebel) ist in der Hauptstadt sehr verbreitet und spiegelt die Lebensfreude der Berliner wieder.Bolle ist ein immer gut gelaunter kleiner Kerl, der schon durch seinen Anblick mit seinen dürren Beinchen und Ärmchen gute Laune verbreitet und dem Betrachter unweigerlich ein Lächeln entlockt. Der Bär ist aus Viskose Mohair gefertigt, 25 cm groß natürlich auf 25 Stück limitiert. Bolle wurde einer aufwändigen Vintagebehandlung unterzogen und man sieht ihm an, dass er schon so einiges erlebt haben muss...dennoch ist sein Optimismus ungebrochen und auch aus Gründen ist die Formulierung...man freut sich wie Bolle...in den täglichen Sprachgebrauch übergegangen. Wir bedanken uns bei allen Kunden für 25 Jahre Treue und freuen uns wie  Bolle  auf die nächsten 25 Jahre mit Euch...der Bär bleibt im Shop bis die Limitierung von 25 Stück erreicht ist.



Mittwoch, 13. April 2016

Von süßen tropischen Früchten und einer kleinen Kokosnuss...


Die bärige Cucina wird heute einmal mehr durch eine exotische Frucht bereichert. Die Kokosnuss gehört zur botanischen Familie der Palmen und ist die wohl bekannteste Palmfrucht. Ursprünglich stammt sie aus der tropischen Inselgruppe Melanesien und hat sich vermutlich selbständig über die Ozeanoberfläche von der Strömung treiben lassen. Heute werden Kokosnüsse in allen tropischen Gebieten angebaut. Sie ist genau genommen keine Nuss sondern eine Steinfrucht. Wir kennen nur den inneren Teil umgeben von einigen Bastfäden und dem Kokoswasser im Hohlraum, das oft mit Kokosmilch verwechselt wird. Die Kokosnuss ist reich an Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen. Sie zählt als vollständiges Lebensmittel, das heißt, dass ein Mensch sich über mehrere Wochen nur von Kokosnüssen ernähren könnte, ohne Mangelerscheinungen zu bekommen. Der typische Geschmack und die feine Süße machen sie außerdem zum perfekten Soulfood und erinnert an einsame Sandstrände und Sonnenuntergänge über dem Meer. Das öffnen der leckeren Frucht ist nicht ganz einfach und erfordert etwas Übung und Geschick. Man öffnet sie mit dem Hammer oberhalb der drei Punkte am unteren Bodenende. Die Frucht springt auseinander und spaltet sich. Diese Vorgehensweise ist allerdings bei unserer Coco nicht zu empfehlen. Die Kleine ist äussert sensibel und man braucht viel Einfühlungsvermögen, um das süße Fleisch aus seinem Kern zu locken. Mit etwas Gefühl und gutem Zureden sollte es jedoch gelingen. Ob man sie dann verzehrt, möchte ich bezweifeln, denn sie ist viel zu niedlich und eher eine Freude für das Auge als für den Gaumen. Die gefilzte Nuss hat die Originalgröße einer richtigen Kokosnuss. Die kleine Coco ist 16 cm groß und freut sich über ein Zuhause in einem bärigen Obstkorb.


Dienstag, 29. März 2016

Vom Frühling, Franzmännern und Frauenhelden...


Mit dem Umstellen auf Sommerzeit hat der Frühling jedenfalls meteorologisch angefangen. Wenn bald die ersten Sonnenstrahlen unsere Haut wärmen, bekommen wir wieder einen Energieschub, manche geraten geradezu in Hochstimmung. Wenn die Frühlingsgefühle erwachen und das Licht unsere Melatoninproduktion reduziert, steigen unsere Glückshormone. Die Natur erwacht in neuer Blüte und auch der Fortpflanzungstrieb erwacht. Tiere werben um die Gunst der Weibchen und die Männliche Spezies legt sich mächtig ins Zeug. Doch nicht jeder ist Monogam, in Paris, der Stadt der Liebe wird häufig das schnelle Abenteuer zur kurzfristigen Befriedigung gesucht. In der Literatur hat es viele Beispiele dieser Art gegeben, denken wir nur an Giacomo Casanova. Er galt als Sinnbild des Verführers und hatte zahlreiche Frauengeschichten. Er erhielt die kirchlichen Weihen, fiel als Priester betrunken von der Kanzel, musste den Vatikan wegen eines blasphemischen Gedichts und einer Affäre mit zwei Nonnen verlassen und wurde zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt, floh und schrieb ein Buch darüber und über seine Frauengeschichten. Der nicht minder bekannte Don Juan brach unzählige Frauenherzen und fand nie zu einem inneren Glück. Unser Beau ist ein rechter Franzmann, haben doch die Franzosen häufig den Ruf des Frauenverführers inne. Das wahre Glück findet ein Don Juan oder ein Casanova dennoch in seinen Abenteuern nicht und der Wunsch nach immer neuen Bekanntschaften auf der Suche nach der einen Richtigen bleibt. Heute weiß Beau, dass wahre Liebe beginnt, in dem man sein Objekt der Begierde als etwas Besonderes , Einmaliges wahrnimmt und dass Liebe mehr ist ein ein kurzfristiges Aufputschmittel. George Bernard Shaw drückte es so aus: „Liebe besteht darin, die gleiche Eigenschaft bei der einen Frau höher zu bewerten als bei der anderen“. Jemand, der verliebt ist, spricht von nichts anderem mehr als seiner Flamme. Beau zeigt sich nun mit seinem Hemd und seiner Baskenmütze ein wahrer Pariser Ehrenmann und wartet im Shop auf seine Angebetete. Der Bär ist 24 cm groß und wurde einer leichten Antikbehandlung unterzogen.


Sonntag, 27. März 2016

Frohe Ostern...


wir wünschen Euch von Herzen frohe Ostern und sind ganz bald mit neuen Entwürfen online

Dienstag, 8. März 2016

AIKA, Weltfrauentag und die Liebe...


Zum heutigen Weltfrauentag präsentieren wir Aika, Ai japanisch für Liebe, ein Pandamädchen 21 cm groß. Aika wird heute von der Liebe überrascht, hat sie doch gehört, dass Liebe alles ist, was man braucht, um glücklich zu sein. Aika ist ein richtiges Girlie, das ihre Weiblichkeit auch gern offen zur Schau trägt. So ist die Kleine mit Swarovski besetzten Lederhalsbändern bekleidet, auf die sie ganz besonders stolz ist. Dem Herren Panda scheint es zu gefallen...all you need is love but diamonds never hurt anybody...

Mittwoch, 2. März 2016

Frühling, Kirschblüte und Ostern in Japan...



In Japan ist Ostern weitgehend unbekannt, Osterhasen und Osterdekoration kennt man dort nicht und vom Osterhasen haben die Japaner allenfalls einmal gehört, sicher sind sie ihm aber noch nie begegnet. In Japan steht dagegen der Frühling als großes Ereignis ganz unter dem Zeichen der Kirschblüte, auch als Sakura bekannt. Das Osterfest basiert auf dem Mondkalender und wird nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang begangen und so passen Ostern und Kirschblüte wieder wunderbar zusammen. Das Hanami Fest ist nicht mehr weit und traditionell eröffnet die Kirschblüte in der Needful Friends Bärenwerkstatt offiziell die Sushi Saison. Was liegt also näher, als den Hasen als Frühlings- und Sushiboten zu präsentieren. Japanisch gekleidet hat sich unsere Sakura fein gemacht und schonmal den Reissack bereit gestellt, denn lang ist es nicht mehr bis Ostern, Frühlingsanfang und Hanami...

Mittwoch, 24. Februar 2016

Von Frühlingsboten und Bären...



...ach, wenn es doch nur schon Frühling wär` ... Schnee oder morgendlicher Frost begeistern uns ebenso wenig wie Sturm und Regen, auch wenn die Tage allmählich länger werden, unsere Hoffnung auf Sonne scheint zunächst vergeblich. Es scheint als müssten wir uns noch etwas gedulden und so bleibt uns erstmal nur die Hoffnung auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. In der Needful Friends Bärenwerkstatt haben wir uns daher gedacht, kommt der Frühling nicht zu uns, holen wir uns den Frühling ins Haus…so entstand Erasmus, ein primitiver Bär stark antikbehandelt mit roter Vintageweste. Er ist 19 cm groß und heisst schon einmal die kleinen Küken willkommen, die nach und nach aus ihren Eiern schlüpfen. Erasmus hat den Ausdruck und Charakter eines richtig alten Bären und entstand in neuer Größe und leicht überarbeitetem Schnittmuster mit schlanker Halspartie als Pendant zu seinem runden Köpfchen. Ein sehr ausdrucksstarker Bär.

Freitag, 19. Februar 2016

Nachkriegsbär Rupert mit Kopfmittelnaht...



Die Nachkriegsjahre veränderten nach dem 1. Weltkrieg das Leben der Menschen entscheidend. Entbehrungen, Lebensmittelkrise und Armut waren die Folgen. Nur langsam fand man zum Alltag zurück. Auch für die Hersteller des plüschigen Freundes brachten die Nachkriegsjahre zunächst absoluten Stillstand. Das Grundmaterial...Mohair zum Weben der Felle wurde aus England bezogen, die Einfuhren waren gestoppt, man musste auf Vorräte zurückgreifen, die aber schnell aufgebraucht waren...es herrschte sowohl Mangel an Arbeitskräften als auch an Rohstoffen. Die Produktion wurde aus der Not heraus auf Kunstseidenplüsch und Deckenstoffe umgestellt. Die Produktion wurde möglichst gering gehalten und der begehrte Bär bis Kriegsende in nur wenigen Farben angeboten. In diesen Zeiten war nicht nur kostbarer Mohairplüsch selten, man musste auch sehr sparsam mit den Materialien umgehen...millimetergenau wurden die einzelnen Fellteilchen nach Schnittmuster zugeschnitten, Verschnitt oder Reststücke waren unakzeptabel. Daher hatten nur sehr wenige Bären eine sogenannte Kopfmittelnaht, die sich aus dem "Sparschnitt" ergab, indem das Kopfmittelteil einfach in zwei Teilen am Stoffende zugeschnitten und später zusammengenäht wurde. In der Blütezeit der Sammeljahre waren gerade diese Bären besonders begehrt, da es nur sehr wenige dieser Mittelnahtbären auf dem Markt gegeben hatte...und noch weniger von Ihnen hatten die Kriegsjahre überlebt. In vielen Auktionskatalogen wurde später explizit auf die Kopfmittelnaht hingewiesen, da diese Bären aufgrund der seinerzeit sehr geringen Stückzahl unter Sammlern besonders begehrt waren. Unser Rupert trägt seine Kopfmittelnaht dahingegen nicht aus Ersparnisgründen sondern ist vielmehr eine Erinnerung an diese besonderen Jahre in der Bärenproduktion. Mit seinen gerade 20 cm ist  Rupert  der kleinste Bär in der Revival Kollektion.

Montag, 15. Februar 2016

...gestatten, mein Name ist HASE...HERR VON HASE...



...gestatten, mein Name ist Hase...Herr von Hase...Sie haben die Ehre. Ich könnt´ nicht behaupten, von nichts zu wissen, auch wenn mein Name Selbiges vermuten liesse...fürwahr ist`s nur eine törichte Redensart, die ich...in aller Bescheidenheit…mir erlaube zu erwähnen. Auf den Juristen Victor von Hase ginge sie zurück, der in einer Gerichtsverhandlung, in deren Verlauf er anno 1855 höchstselbst später der Fluchthilfe eines Kommilitonen bezichtigt wurde, diese Rede zu äußern von sich gab. Selbiger hatte im Ehrenhändel des Duells einen Gegner getötet und sich mithilfe des Studentenausweises von Hase die Flucht nach Frankreich ermöglicht. Diese Redensart fand dann recht schnell Einzug in den Sprachgebrauch der studentischen Burschenschaften und wurde alsbald auch in humorvoller Art und Weise mit meinem Namen Hase in Verbindung gebracht. Aber...fürwahr...ich schweife ab. Geruhen Sie sich nun von mir zu den großen Kulturen an den Nil entführen zu lassen und lauschen sie den Ausführungen über Ostern, bunte Eier und die Frage, was es mit meinem hochverehrten Name Hase in jenem Zusammenhange wohl auf sich hätt`...
Die ganze Ostergeschichte könnt ihr auf der Seite Feste und Feiertage lesen.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Jack in the box...


Unser neues Shopangebot ist einmal mehr ein Vintagebär, der einer aufwändigen Antibehandlung unterzogen wurde. Jakob hat er den Charakter eines richtig alten Bären. Er führt uns zurück in eine längst vergangene Zeit und lässt Kinderträume wieder aufleben. Der Bär ist 18 cm groß und wird in einer ebenfalls antikbehandelten Schachtel geliefert. Er trägt eine handgehäkelte Weste und ist das etwas kleinere Modell des zuvor vorgestellten Alysius...Jakob jetzt neu im

Donnerstag, 21. Januar 2016

ALOYSIUS lässt Kinderträume wieder aufleben...


...ein Freund mit grossem Anpassungsvermögen, Seelentröster und Begleiter in allen Lebenslagen seit mehr als 100 Jahren...der Teddybär. Seit unserer Geburt war er unser treuer Gefährte, dem wir alles anvertrauten aber dem wir nie Rechenschaft ablegen mussten. Wir erzählten ihm unsere Sorgen, er hat uns schweigend zugehört, geduldig alles ertragend. Im Jahre 1903 begann er seinen Siegeszug durch die Kinderzimmer der Welt, niemals seitdem ist er aus ihnen wieder verschwunden. Im Wandel der Zeiten sind die Klassiker dem technologischen Spielzeug in den Kinderzimmern gewichen. Es ist in 113 Jahren Bärengeschichte eine neue Generation Teddy herangewachsen...weicher, bunter, moderner...übrig bleiben Charakterbären mit Persönlichkeit als Sammelobjekte für Menschen, die sich erinnern möchten. Der Bär in der Kunst hat somit einen ganz eigenen Platz gefunden, der auf sehr unterschiedliche Weise präsentiert werden kann.

Damit ein Künstlerbär zu einer Persönlichkeit wird, braucht er eine Seele. Die Spuren der Zeit, die alte Bären leben lassen, hat ein Künstlerbär im ersten Entstehungsprozess nicht, sie müssen ihm extra hinzugefügt werden. Vintagetreatment nennt man in Fachkreisen das aufwändige Prozedere, aus einem neuen Bären ein Unikat mit Seele zu machen. Gerupft und behandelt macht sein Anblick ihn schließlich zur Requisite unserer Emotionen und lässt unsere Erinnerungen aufleben. Aloysius hat den Charakter eines richtig alten Bären. Er führt uns zurück in eine längst vergangene Zeit und lässt Kinderträume wieder aufleben. Der Bär ist 29 cm groß und wird in einer ebenfalls antikbehandelten großen Schachtel geliefert. britische Schauspieler Peter bull sagte: "Age simply doesn't enter into it! The older the friend, the more he is valued, particularly when he shows so visibly the characteristics that we all look for in friends. You have only to look at a genuine teddy's face to see at once the loyalty, common sense, and above all, dependability behind it.“